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Geldfragen3 min.

So schützt du dich vor Betrug – online und offline

Katrin Bühner

Betrugsmaschen erkennen und verhindern

„Guten Tag, wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir Ihr Konto vorübergehend deaktiviert haben. Über den angezeigten Button können Sie Ihr Konto wieder freischalten.“

Fast jeder von uns hat so eine E-Mail schonmal erhalten. Und obwohl man weiß, dass es sich höchstwahrscheinlich um Spam handelt, rutscht einem im ersten Moment das Herz in die Hose, gefolgt von einem leisen Zweifel: Könnte da doch was dran sein?

Wie du Betrugsversuche zuverlässig erkennst und was du tun solltest, wenn du doch einmal in die Falle tappst, erfährst du in unserem Beitrag.

Welche Betrugsmaschen gibt es?

Eins vorweg: Jede und jeder kann Opfer einer Betrugsmasche werden. Kriminelle verwenden gezielt Vorgehensweisen, die Verängstigung, Neugier oder Gier auslösen. Dafür sind (fast) alle Menschen empfänglich.

Die Mittel und Wege, wie Kriminelle in Kontakt mit potenziellen Opfern treten, sind dabei sehr vielfältig. Nach wie vor sehr beliebt sind Phishing-Mails, zum Beispiel angeblich von der Sparkasse, die Personen über einen Link auf eine Fake-Website leiten, auf der sie vertrauliche Daten eingeben sollen. Aber auch Betrugsmaschen über Social Media oder am Telefon nehmen zu.

Einen Überblick über aktuelle Vorgehensweisen und Sicherheitswarnungen haben wir dir hier zusammengefasst: Aktuelle Sicherheitswarnungen | Kreissparkasse Waiblingen.

Bild: Pexels / Roman Odintsov

Wir empfehlen dir außerdem, dich aktiv mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen: Welche Risiken bergen sie möglicherweise?

So erkennst du Online-Betrugsmaschen zuverlässig:

  • Das Wichtigste zuerst: Wenn dich jemand bittet, sensible Daten wie Bank-PIN, Passwörter oder Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben, ist das immer höchstverdächtig. Die Mitarbeitenden der Sparkasse würden dich niemals danach fragen – schon gar nicht per E-Mail, SMS oder am Telefon.
  • Überprüfe den Absender/die Absenderin gründlich: Sieht z.B. die E-Mail-Adresse seriös aus? Gleiche sie mit realen E-Mail-Adressen deiner Sparkasse ab.
  • Wenn du per Link auf eine Seite, zum Beispiel einen Login-Bereich, geleitet wirst, sieh dir die URL an. Sieht diese vertrauenswürdig aus? Überprüfe außerdem per Suchmaschinensuche, ob du auch auf anderem Weg auf genau diese Seite gelangst.
  • Grundsätzlich gilt: Rufe im Zweifel bei deiner Sparkasse an und vergewissere dich, ob die Nachricht echt ist.

Auch der gute alte Telefonanruf wird gerne von Kriminellen verwendet. Schockanrufe oder Enkeltricks, bei denen mit erfundenen Geschichten großer Druck aufgebaut wird, sind den meisten Menschen bekannt. Eine relativ neue Telefon-Betrugsmasche ist das sogenannte „Call-ID-Spoofing“. Hierbei rufen Kriminelle unter einer gestohlenen Nummer an – beispielsweise unter der Nummer der Sparkasse an – und geben sich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter aus. So versuchen sie, Menschen am Telefon zur Herausgabe sensibler Daten zu bringen.

So schützt du dich vor Betrug am Telefon:

  • Wenn du einen zweifelhaften Anruf erhältst, frag nach dem Namen und Jobtitel der anrufenden Person. Bei Fake-Anrufen ist das Gespräch häufig bereits an dieser Stelle beendet.
  • Suche selbst im Internet nach einer echten Rufnummer der Sparkasse (zum Beispiel die des Kundenservicecenters), rufe dort an und erkundige dich nach der betreffenden Person. Arbeitet sie tatsächlich dort?
  • Lass dich nicht unter Druck setzen – echte Sparkassenmitarbeitende würden dich zum Beispiel niemals auffordern, jetzt sofort eine Zahlung zu tätigen und dir dabei Angst machen oder gar drohen.
  • Beende das Gespräch, wenn du Zweifel an der Echtheit bekommst und blockiere die Telefonnummer.

Tipp: Setze dein Dispo nur so hoch wie nötig. So kannst du den Schaden eingrenzen, falls sich jemand Zugriff zu deinem Konto verschafft. Außerdem empfehlen wir dir, das Tageslimit für dein Banking möglichst niedrig anzusetzen.

Was kannst du tun, wenn du Opfer eines Betrugs geworden bist?

In diesem Fall solltest du Anzeige bei der Polizei erstatten. Nimm außerdem Kontakt zu deiner Sparkasse auf und frage, was gegebenenfalls in Hinblick auf die Sicherheit deines Kontos zu tun ist.

Katrin Bühner

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

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