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Bild: Pexels / Yan Krukau
Anlegen#femalefinanceGeldfragen3 min.

Finance ABC for Her: „W“ wie „Wertpapiere“

Katrin Bühner

Wertpapiere sind keine Raketenwissenschaft.

Viele Menschen scheuen vor Wertpapieren zurück, da diese auf den ersten Blick komplex wirken. Dabei bieten Wertpapiere gerade für Frauen, deren Lebensläufe nicht immer geradlinig verlaufen, flexible Möglichkeiten, um Vermögen aufzubauen. Im Beitrag erklärt dir unsere Expertin, wie du Schritt für Schritt startest.

Valerias Tipps zu Wertpapieren

Welchen Vorteil bieten Wertpapiere gegenüber anderen Anlageformen – zum Beispiel einer Rentenversicherung?

  • Wertpapiere wie Aktien, Fonds, ETFs oder Zertifikate sind für Anlegende mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont geeignet.
  • Sie bieten mehr Flexibilität und Liquidität als eine klassische Rentenversicherung, die als Altersvorsorge gedacht ist.
  • Wertpapiere können in der Regel flexibler gekauft, verkauft oder angepasst werden, beispielsweise durch die Anpassung der monatlichen Sparrate.
Bild: Privat

Wie kann man als Einsteigerin Schritt für Schritt in Aktien, Fonds oder ETFs investieren, ohne sich überfordert zu fühlen?

  • Wichtig: Du brauchst keinen perfekten Plan, sondern einen einfachen Einstieg. Um loszulegen, frage Dich zuerst, welche Wünsche und Ziele Du verfolgst.
  • Grundsätzlich empfiehlt sich ein finanzielles Polster von etwa zwei bis drei Monatsgehältern.
  • Für die Investition in Wertpapiere sollte ein Anlagehorizont von mindestens 5 Jahren mitgebracht werden, um Kursschwankungen sinnvoll ausgleichen zu können.
  • Zudem solltest Du ehrlich einschätzen, wie viel Risiko Du aushalten kannst. Lasse Dich hierbei gerne bei Deiner Bank beraten, um Dein Anlegerprofil und Deine individuelle Risikobereitschaft zu ermitteln.
  • Der Einstieg in das Thema Wertpapiere gelingt am einfachsten über einen monatlichen Sparplan: Du investierst regelmäßig einen festen Betrag und musst Dich nicht mit dem perfekten Einstiegszeitpunkt beschäftigen.
  • Ein Fonds oder ETF eignet sich gut für den Beginn, um breit aufgestellt zu sein und automatisch in viele Unternehmen gleichzeitig zu investieren. So verteilst Du das Risiko, anstatt alles auf eine Karte zu setzen.

Welche Rolle spielt die Diversifikation – und wie viel Risiko sollte man zu Beginn tragen?

  • Diversifikation bedeutet, das Geld zu streuen statt alles auf ein Unternehmen, eine Branche oder eine Anlageklasse zu setzen. Durch die Aufteilung der Investition in verschiedene Anlagen wirken sich einzelne Verluste weniger stark aus, weil andere Investments sie ausgleichen können.
  • Beim Thema Risiko gilt: Du solltest nur so viel Risiko eingehen, wie Du auch aushältst und in Ruhe schlafen kannst. Du solltest Dich nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn es zu Schwankungen kommt.
  • Mit zunehmender Erfahrung und mehr Sicherheit im Umgang mit Kursschwankungen kannst Du Dein Risiko schrittweise erhöhen.

Katrin Bühner

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

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