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BezahlenGeldfragen3 min.

Was du über den SCHUFA-Score wissen solltest

Katrin Bühner

Was ist der SCHUFA-Score?

Der SCHUFA-Score liefert eine Bonitätseinschätzung. Er liegt zwischen 100 und 999 und gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Person ihren Zahlungsverpflichtungen (pünktlich) nachkommt. Dabei gilt: Je höher der Wert, desto höher die Bonität und desto geringer das Ausfallrisiko.

Je nach Score wird eine Person in die folgenden fünf SCHUFA-Klassen eingeteilt: hervorragend, gut, akzeptabel, ausreichend, ungenügend.

Die SCHUFA-Klasse beeinflusst, wie einfach man zum Beispiel einen Kredit bei der Bank erhält. In die Berechnung des SCHUFA-Scores fließen verschiedene Daten ein – unter anderem Verträge, Kredite sowie das Zahlungsverhalten. Die genaue Berechnung des Werts ist nicht öffentlich bekannt.

Wofür ist der Schufa-Score wichtig?

Der SCHUFA-Score ist ein wichtiges Kriterium bei der Kreditvergabe, bei Vertragsabschlüssen und bei der Wohnungssuche.

Du kannst deinen SCHUFA-Score einmal pro Jahr kostenlos per Selbstauskunft einsehen.

Was beeinflusst den Schufa-Score negativ?

  • Zahlungsausfälle bzw. Mahnungen
  • Zu viele Kreditanfragen
  • Häufige Konto- oder Anbieterwechsel

Wie bekommt man einen negativen Eintrag bei der SCHUFA?

Gut zu wissen: Einen negativen SCHUFA-Eintrag bekommst du nicht sofort, wenn du einmal eine Rechnung zu spät bezahlst. Für einen Eintrag müssen die folgenden vier Kriterien alle erfüllt sein:

  • Du musst mindestens zwei Mahnungen erhalten haben.
  • Die erste Mahnung liegt zum Zeitpunkt der SCHUFA-Meldung mindestens vier Wochen zurück.
  • Ein Hinweis auf einen möglichen SCHUFA-Eintrag muss erfolgt sein.
  • Du hast der Forderung nicht widersprochen.
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Negative Einträge werden in der Regel drei Jahre nach Erledigung gelöscht. Unter gewissen Umständen können Einträge auch schon nach 18 Monaten gelöscht werden. Dafür muss die Forderung innerhalb von 100 Tagen nach Meldung bei der SCHUFA beglichen werden.

So verbesserst du deinen Schufa-Score:

  • Bezahle Rechnungen konsequent pünktlich.
  • Nimm nur wirklich notwendige Kredite auf – vermeide zum Beispiel „Später-bezahlen“-Optionen.
  • Behalte einen Überblick über all deine Verträge und Verpflichtungen. Hier hilft dir der Finanzplaner der Sparkasse.

Katrin Bühner

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

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