
So unterstützt ein Makler beim Immobilienkauf
Warum auch der Käufer vom Makler profitiert
Wer nach einer Immobilie sucht, stößt häufig auf Objekte, die über einen Makler verkauft werden. Viele Menschen sind dann verunsichert, weil sie nicht genau wissen, was auf sie zukommt. Darüber hinaus existiert bis heute in vielen Köpfen das Bild des unseriösen Maklers – ein Vorurteil, das in den allermeisten Fällen vollkommen unzutreffend ist. In unserem Beitrag erklären wir dir grundlegende Fakten zum Immobilienkauf mit Makler und zeigen auf, welche Vorteile sich für dich als Käufer ergeben.
So viel vorweg: Ein Makler wird in der Regel vom Verkäufer beauftragt und vermittelt zwischen Verkäufer und Käufer. Dabei befinden sich Makler immer im Spannungsfeld zwischen den jeweiligen Interessen. Einen guten Makler erkennt man an seinem hohen Dienstleistungsanspruch: Er ist stets darauf bedacht, Lösungen zu finden, mit denen beide Seiten zufrieden sind.

Wie läuft ein Immobilienkauf mit Makler ab?
Am Anfang eines Immobilienkaufs steht in den meisten Fällen ein Besichtigungstermin. Wenn danach weiterhin ernsthaftes Interesse an der Immobilie besteht, unterzeichnet der Interessent einen Vertrag mit dem Makler, in dem üblicherweise auch die Maklergebühr geregelt ist, sollte es zu einem Kauf kommen. Daraufhin bekommt er alle relevanten Informationen zur Immobilie zur Verfügung gestellt – zum Beispiel die Nebenkostenabrechnung und den Energieausweis – die eine wichtige Entscheidungsgrundlage für den Käufer darstellen. Werden sich die beiden Parteien einig, erfolgt in der Regel eine Prüfung der Kaufkraft des Käufers. Fällt die Prüfung positiv aus, kann der Kaufvertrag beim Notar von Käufer und Verkäufer unterzeichnet werden. Der Makler begleitet den gesamten Prozess vom Anfang bis zum Abschluss.
Welche Kosten kommen auf den Käufer zu und wie werden diese berechnet?
Bei der Beauftragung eines Maklers entstehen erstmal grundsätzlich keine Kosten – weder für den Käufer noch für den Verkäufer. Kommt es dann zur erfolgreichen Vermittlung der Immobilie, fällt eine Provision an (auch Maklercourtage oder Maklergebühr genannt), die sich Käufer und Verkäufer in aller Regel teilen. Wie hoch diese Provision ist, unterscheidet sich je nach Bundesland bzw. Region. Meist beträgt sie zwischen 3 und 8 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer.
Wie unterstützt ein Makler bei rechtlichen Fragen während des Kaufprozesses?
Ein Makler ist kein Rechtsbeistand und darf auch keine rechtlichen Empfehlungen aussprechen. Makler kennen sich in der Regel jedoch sehr gut mit den rechtlichen Rahmenbedingungen eines Immobilienkaufs aus. Passt der Grundbuchauszug? Soll ggf. eine Reservierungsvereinbarung getroffen werden? Und ist der Kaufvertrag im Interesse beider Parteien? Einen Makler an seiner Seite zu haben, der diese Dinge korrekt beurteilen kann, ist ein klarer Vorteil – sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer.
Welche weiteren Vorteile hat ein Kauf mit Makler für den Käufer?
Ein Makler hat im Vergleich zu einem privaten Verkäufer eine gewisse Objektivität gegenüber der Immobilie und kann zwischen den Parteien vermitteln. Darüber hinaus begleitet ein Makler den gesamten Kaufprozess und übernimmt die Organisation von wichtigen Terminen (Besichtigungen, Notar etc.). Das kann zeitlich und organisatorisch enorm entlasten.
Ein weiterer Pluspunkt: Makler kennen den Immobilienmarkt vor Ort und wissen, welche Preisspanne realistisch ist. Außerdem verfügen sie in der Regel über eine gute Ortskenntnis und können über Dinge wie die Internetleistung oder Kitas Auskunft geben.
Übrigens: Die Makler der Kreissparkasse Waiblingen haben ein sehr gutes Netzwerk – beispielsweise zur Energieagentur Rems-Murr und können auf Wunsch den Kontakt herstellen.
Aus Gründen der Lesbarkeit wird in diesem Text das generische Maskulinum verwendet. Damit sind selbstverständlich alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen.







