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Bild: Quelle: AdobeStock - hanohiki
WohnenmeinGeld6 min.

Ein Makeover für deine Bude

Kathrin Obergfell

Wenn’s nicht nur schön, sondern auch nachhaltig sein soll.

Der Einzug in deine erste eigene Wohnung steht bevor. Doch vorher braucht die Wohnung noch ein kleines Makeover – das sollte jedoch nachhaltig und umweltverträglich sein. „Viel zu teuer!“ denkst du jetzt? Muss nicht sein!

Wenn du diese fünf Tipps beachtest, kannst du mit einem guten Gewissen in deine neue Wohnung einziehen und sparst sogar noch Geld dabei.

Bild: Eigene Darstellung
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5 Tipps für ein nachhaltiges und umweltverträgliches Makeover

  1. Streichen – was ist da für mich drin?

    Schau genau auf die Inhaltsstoffe. Denn Farben und Lacke enthalten oft schädliche Stoffe, die nicht nur beim Streichen, sondern auch über längere Zeit hinweg ausdünsten. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann auch der Gesundheit schaden. Die Farben sollten keine Lösungsmittel oder Weichmacher enthalten. Außerdem solltest du dir im Vorfeld genau ausrechnen, wieviel Farbe du benötigst – die durchschnittlichen Verbrauchswerte auf den jeweiligen Produkten helfen dir dabei. So vermeidest du Farbreste, die du entsorgen musst. Qualitativ hochwertige Farben sind oft ergiebiger oder decken besser.

  2. Mit Stoff wird’s gemütlich – aber auch nachhaltig?

    Schöne Vorhänge, Kissen und Tischdecken schaffen einfach eine gemütliche Atmosphäre. Aber auch da kann man auf nachhaltige Alternativen achten. Schau dir genau die Zusammensetzung der Stoffe an: Mit Naturfasern wie Bio-Baumwolle oder Leinen bist du auf der richtigen Seite. Wenn möglich, kaufe recyceltes oder recyclebares Material. Unabhängige Siegel wie GOTS oder „Made in Green“ stehen für ökologische und sozialverträgliche Standards.

  3. Es werde Licht – geht das auch in sparsam?

    Na klar! Herkömmliche Glühbirnen solltest du in verbrauchsarme LED-Birnen umtauschen. Beim Neukauf von Elektrogeräten lohnt es sich, auf einen geringen Stromverbrauch (am besten Energieeffizienzklasse A++ oder besser) zu achten, das merkst du am Ende auch an der Stromrechnung. Sparen lässt sich übrigens auch im Bad: Verwendest du einen Duschkopf mit geringer Durchflussmenge, fließt weniger Wasser ungenutzt in den Abfluss und du sparst ebenfalls Nebenkosten.

  4. Es grünt so grün – wie gesund ist das?

    Wusstest du, dass die meisten Pflanzen, die man im Baumarkt oder Einrichtungshaus kaufen kann, mit Pestiziden behandelt wurden? Und die ziehen dann nach dem Kauf mit in die Wohnung ein. Oft werden diese auch von weit her importiert und somit einen hohen CO2-Abdruck. Die einfachste und übrigens auch günstigste Lösung: Tausche mit Freundinnen und Freunden Zimmerpflanzen, besorg dir von deinen Eltern ein paar Ableger oder schau dich auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen oder tauschgarten.de um. Wer trotzdem etwas Neues kaufen will, geht am besten in die kleine Gärtnerei vor Ort und lässt sich beraten.

  5. Nachhaltige und günstige Möbel – ein Widerspruch?

    Bei Möbeln gilt: Je langlebiger, desto umweltverträglicher. Wenn dein Tisch oder Sofa viele Jahre und Jahrzehnte hält, reduzierst du damit auf Dauer die Müllberge. Zum anderen sind hochwertige Materialien meist auch besser für die Gesundheit und lassen sich gut recyceln, falls sie doch mal ausgemustert werden. Die Anschaffung ist dann vielleicht einmal teuer, aber das lohnt sich. Denn statt fünfmal billig kaufst du dann einmal hochwertig. Für so eine Anschaffung kannst du auch einen Kredit in Anspruch nehmen. Ob das was für dich ist, erfährst du hier. Unsere Großeltern wussten das übrigens schon lang. Die haben oft noch Möbel, die Generationen überdauern. Also schau doch mal auf Omas Dachboden oder in lokale Gebrauchtbörsen. Alles zu altbacken? Im Internet findet man unzählige Videos und Tipps, wie man auch das schlimmste Möbelstück perfekt aufmöbeln kann. Kreidefarben zum Beispiel sind nicht nur meist umweltverträglich, sondern sorgen auch für einen coolen Vintage Look. Und wenn du noch mehr sparen willst: Mach sie selber!

Ein guter Richtwert bei der Anschaffung von Möbeln oder Textilien sind übrigens nachhaltige Zertifizierungen.

Einen Überblick über die wichtigsten Siegel findest du beispielsweise hier.

Kathrin Obergfell

Referentin Unternehmenskommunikation
Stellvertretende Pressesprecherin, Texten, Konzeption und Realisation im Video- und Audiobereich


kathrin.obergfell@kskwn.de

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