
Dein erstes Moped: Führerschein, Kosten & Versicherung im Überblick
Freiheit und Verantwortung
Ein Moped bedeutet für viele Jugendliche einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit: Du bist damit flexibel unterwegs und nicht mehr auf den ÖPNV oder Fahrdienste durch andere angewiesen. Gerade wenn du in einer eher ländlichen Gegend lebst, ermöglicht dir ein Moped ganz neue Freiheiten. Damit du nicht nur unabhängig, sondern auch sicher unterwegs bist, solltest du ein paar grundlegende Dinge wissen. In diesem Beitrag klären wir dich über wichtige Fakten zu Führerschein, Kosten, Versicherung & Co. auf.
Der Weg zum Moped: Voraussetzungen und Führerschein
Um in Deutschland ein Moped fahren zu dürfen, musst du mindestens 15 Jahre alt sein. Außerdem benötigst du einen Führerschein der Klasse AM. Damit darfst du sogenannte Kleinkrafträder mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, einem Hubraum von 50 Kubikzentimetern und einer Leistung von maximal 4 kW fahren.
Die Führerschein-Ausbildung setzt sich aus einem Theorie- und einem Praxisteil zusammen. Am Ende der Ausbildung stehen eine theoretische sowie eine praktische Prüfung. Um für die theoretische Prüfung zugelassen zu werden, musst du 14 Doppelstunden à 90 Minuten Theorieunterricht belegen. Für den praktischen Teil der Ausbildung – also die Fahrstunden – gibt es keine Vorgabe. Wie viele du benötigst, hängt von deinen individuellen Fähigkeiten ab.
Ab 16 Jahren darfst du mit dem Moped-Führerschein übrigens auch im europäischen Ausland fahren.
Was kostet ein Moped?
Die Ausbildung in der Fahrschule kostet in der Regel zwischen 500 und 1200 Euro. Neben den Unterrichtsgebühren fallen zudem noch Kosten für die Anmeldung der theoretischen und praktischen Prüfung, für einen Sehtest und einen Erste-Hilfe-Kurs an.
Auch das Moped selbst kostet natürlich Geld. Je nachdem, welches Modell und ob du ein gebrauchtes oder ein neues Moped kaufst, musst du hier mit mehreren Hundert bis ein paar Tausend Euro für die Anschaffung rechnen. Hinzu kommen Kosten für die Zulassung, für Wartung, Pflege, Versicherung und für Benzin. Benzinkosten variieren je nach Nutzung stark.
➡️ Insgesamt liegen die Kosten für Ausbildung und Anschaffung also im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich.

Brauche ich eine Versicherung?
Ja. Für Mopeds ist in Deutschland eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Diese Versicherung kommt für Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf, die du verursachst – etwa bei einem Unfall.
Unter Umständen ist auch noch eine Teilkasko-Versicherung sinnvoll. Diese deckt Schäden an deinem Moped, die zum Beispiel durch Hagel oder Wildunfälle entstanden sind. Insbesondere wenn dein Moped neu oder sehr teuer war, solltest du über eine Teilkasko-Versicherung nachdenken.
Auch die SV SparkassenVersicherung bietet eine Versicherung speziell für Mopeds und E-Scooter an. Hier erfährst du mehr dazu.
Tipp, wenn du es besonders unkompliziert magst: Bei der SV SparkassenVersicherung gibt es auch einen Tarif, der Haftpflicht und Teilkasko kombiniert.








