
KfW-Förderung 2026: die wichtigsten Änderungen auf einen Blick
„Häuslebauer“ aufgepasst
Ein Eigenheim verspricht Sicherheit, Selbstbestimmung und Stabilität und ist nach wie vor ein großer Lebenstraum vieler Menschen. In aller Regel kostet ein Eigenheim aber auch sehr viel Geld – deutlich mehr als die meisten auf der hohen Kante haben. Deswegen benötigen viele Menschen ein Darlehen oder eine Finanzierung, um sich ihren Traum erfüllen zu können.
Die gute Nachricht: „Häuslebauer“ haben oft die Möglichkeit, staatliche Förderung zu erhalten. Es gibt zum Beispiel zahlreiche Förderprogramme wie etwa die der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), die bei Kauf, Neubau oder energetischen Sanierungen unterstützen. Anfang des Jahres gab es einige Änderungen bei bestehenden Förderprogrammen. Hier erhältst du einen kurzen Überblick über alles, was wichtig ist.
Das hat sich 2026 geändert
Zinssätze und Tilgungszuschüsse
Die KfW hat die Zinssätze für ihre Förderprogramme angepasst – zum Teil leicht gesenkt, zum Teil erhöht. Beim Programm „Klimafreundlicher Neubau“ liegt der Zinssatz für den befristet wieder aufgenommenen Standard „Effizienzhaus 55“ seit März bei 1 Prozent aufwärts effektiv pro Jahr. Voraussetzung für die EH55-Förderung sind bereits geplante Projekte mit Baugenehmigung. Für das Programm „Effizienzhaus 40“ gilt künftig ein Zinssatz ab 0,6 Prozent.
Zudem wurden die Tilgungszuschüsse bei bestimmten Programmen, zum Beispiel für energieeffizientes Bauen und Sanieren, überarbeitet.
Verschärfte Förderkriterien
Neu ist, dass die Fördervoraussetzungen für manche Programme ab jetzt strenger sind. Wer energieeffizient bauen möchte, muss beispielsweise die Anforderungen der Effizienzhaus-Stufe 40 oder 40 Plus noch genauer einhalten.
Antragswege
Früher war die Beantragung der Förderung direkt bei der KfW möglich. Seit 2026 läuft der Großteil der Anträge über die finanzierende Bank oder Sparkasse – also über uns. Das macht die Beantragung für dich einfacher, da wir dir diese Arbeit größtenteils abnehmen können.
Diese Programme sind besonders relevant
• KfW-Wohneigentumsprogramm (124/134): Für alle, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder bauen wollen. Besonders attraktiv sind hier die vergleichsweise günstigen Zinsen und die flexiblen Laufzeiten.
• KfW-Energieeffizienzprogramm (261/262): Für Neubau oder Sanierung nach Effizienzhaus-Standard. Hier gibt es zusätzlich Tilgungszuschüsse für besonders energieeffiziente Projekte.
• KfW-Altersgerecht Umbauen (159): Dieses Programm fördert barrierefreies Bauen, wie etwa bodengleiche Duschen oder automatische Türöffner. Zuschüsse gibt es auch für die Kombination mit energetischen Maßnahmen.

Praktische Tipps für deine Förderung
1. Frühzeitig informieren : Prüfe schon vor dem Kauf oder Baubeginn, welche KfW-Förderung passt. So vermeidest du Überraschungen und kannst Zuschüsse optimal nutzen.
2. Effizienz prüfen: Wer energieeffizient baut, spart nicht nur Heizkosten, sondern erhält oft höhere Tilgungszuschüsse.
3. Professionell beraten lassen: Sprich mit deinem Berater oder deiner Beraterin über die passenden Programme. Wir prüfen, welche Förderung für dich am sinnvollsten ist und kümmern uns um die Antragstellung.
4. Kombinationen bedenken: KfW-Förderungen lassen sich oft mit Landesprogrammen oder regionalen Zuschüssen kombinieren – das kann die Finanzierung zusätzlich entlasten.








