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EinblickeKarriereUnser Berufsleben6 min.

Theorie trifft Praxis: Chi blickt auf ihr duales Studium zurück

Katrin Bühner

Chis duales Studium: Best of Both Worlds

Chi hat vor Kurzem ihr duales Studium im Studiengang „BWL – Digital Business Management“, der die Themenfelder Wirtschaft und Digitalisierung miteinander verbindet, abgeschlossen. Bei der Kreissparkasse war sie die erste duale Studentin in diesem Studienfach.

Im Beitrag berichtet Chi von Erfahrungen und Herausforderungen, die sie maßgeblich geprägt haben und teilt hilfreiche Insights für (zukünftige) dual Studierende.

Wie ist dein Studiengang aufgebaut?

Vor allem zu Beginn des Studiums standen klassische betriebswirtschaftliche Module wie BWL, VWL und Finanzbuchhaltung im Fokus. Im weiteren Verlauf kamen dann immer mehr technische Inhalte dazu, etwa IT-Sicherheit, Informationssysteme oder die Grundlagen der Technologie. Am Ende des Studiums stehe ich damit genau an der Schnittstelle zwischen IT und Management und kann beide Perspektiven verstehen und miteinander verbinden.

Als du dein duales Studium begonnen hast, warst du die erste Studentin in diesem Studiengang bei der KSK WN. Was hat dich daran gereizt?

Zum einen hat mich der Studiengang selbst sofort überzeugt, zum anderen hat die Kreissparkasse Waiblingen von Anfang an einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen. Dass ich die Erste war, die diesen Studiengang bei der Kreissparkasse absolviert hat, habe ich nie als Nachteil empfunden. Im Gegenteil: Ich habe darin die Chance gesehen, aktiv mitzugestalten und Strukturen mit aufzubauen, die es vorher so noch nicht gab. Das hat sich im Studienverlauf auch bestätigt, denn mein Feedback nach den Theorie- und Praxisphasen wurde ernst genommen und so gut es ging umgesetzt.

Gibt es eine Abteilung, Die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Es gab viele Abteilungen, in denen ich mich sehr wohlgefühlt habe. Besonders hervorgestochen sind für mich die Abteilungen  „Organisation und IT“ und „Kommunikation und Digitale Medien“. Beide Abteilungen könnten inhaltlich nicht unterschiedlicher sein und trotzdem hat mir in beiden das jeweilige Aufgabengebiet sehr zugesagt. Die Einsätze waren immer spannend, es gab kaum einen Moment der Langeweile und auch die haben maßgeblich zu dieser positiven Erfahrung beigetragen.

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Was waren die wichtigsten drei Erfahrungen, die du in deinem Studium gemacht hast?

Meine schönste und zugleich prägendste Erfahrung war mein Auslandssemester in Vietnam. Ich habe neue Menschen kennengelernt und unzählige neue Eindrücke gesammelt. Nicht nur fachlich, sondern vor allem auch persönlich konnte ich in diesen 5 Monaten sehr viel mitnehmen. Ich bin selbstständiger geworden, habe gelernt, mich in einem völlig fremden Umfeld zurechtzufinden und blicke mit großer Dankbarkeit auf diese Zeit zurück.

Auch der ständige Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen war eine wichtige Erfahrung. Durch das „Wandern“ zwischen den unterschiedlichen Abteilungen habe ich nicht nur viele Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, sondern auch ganz verschiedene Fachbereiche und Themengebiete. Das sind meiner Meinung nach wichtige Einblicke, die man in einem klassischen Vollzeitstudium so nicht bekommt.

Auch die Bachelorarbeit zähle ich zu einem sehr wertvollen Moment. Im Rückblick war es vor allem die Disziplin, die ich dabei entwickelt habe, die mich am meisten geprägt hat. Die Abgabe war ebenfalls ein großer Meilenstein. Eine spürbare Last ist von mir abgefallen und es war ein besonders schönes Gefühl, die fertige Arbeit am Ende wortwörtlich in den Händen zu halten und zu wissen, wie viel Schweiß, Energie, Zeit und auch Herzblut darin stecken.

Was war die größte Herausforderung während des Studiums – und wie hast du sie gemeistert?

Die größte Herausforderung war für mich, den Stress auszubalancieren und alles unter einen Hut zu bekommen. Zwischen Theoriephasen an der DHBW, Praxisphasen im Betrieb, Prüfungsvorbereitung und dem Alltag daneben blieb oft wenig Luft zum Durchatmen. Ich musste lernen, meine Zeit realistisch einzuteilen, Prioritäten zu setzen und auch mal Aufgaben bewusst zurückzustellen, statt alles gleichzeitig perfekt machen zu wollen. Mit der Zeit habe ich für mich eine gute Balance gefunden, vor allem durch feste Routinen und den Austausch mit anderen dual Studierenden, die genau vor denselben Herausforderungen standen.

Was würdest du anderen Studierenden gerne mitgeben?

Setzt euch ein Ziel und behaltet es im Blick, auch wenn der Weg dorthin mal anstrengend oder unübersichtlich wird. Ein duales Studium bedeutet viele parallele Baustellen. Wenn man weiß, worauf man hinarbeitet, fällt es leichter, auch in stressigen Phasen dranzubleiben und sich nicht in Kleinigkeiten zu verlieren. Gleichzeitig würde ich jedem raten, sich dieses Ziel nicht in Stein gemeißelt vorzustellen, man darf sich im Laufe des Studiums durchaus weiterentwickeln.

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Wie geht es bei dir jetzt weiter?

Für mich geht es jetzt nach meinem Studium in die Abteilung „Organisation und IT „. Dort darf ich vor allem das Projekt „Datenkonzept“ unterstützen und freue mich sehr darauf mein Wissen aus dem Studium einzubringen, mich weiterzuentwickeln und das Haus voranzubringen.

Stell dir vor, du könntest deinem Ich vom ersten Studientag eine Nachricht schicken. Was würdest du ihm sagen?

Stress dich nicht wegen Dingen, die du nicht kontrollieren kannst. Solange du etwas beeinflussen kannst, gib 120%, aber sobald du nichts mehr daran ändern kannst, schließ damit ab und schau nach vorne.


Neugierig geworden?

Du interessierst dich für ein duales Studium oder eine Ausbildung bei uns? Hier findest du einen Überblick über unsere aktuellen Ausbildungsangebote.

Katrin Bühner

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

Referentin Unternehmenskommunikation
katrin.buehner@kskwn.de

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