
Stressmanagement erleben – Impulse für mehr Gelassenheit im Alltag
Kennst du das Gefühl, wenn der Kopf voller To-do-Listen steckt, die Zeit davonläuft und die Anspannung immer größer wird? Stress gehört für viele von uns zum Alltag, sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Doch wie entsteht Stress eigentlich, was passiert dabei in unserem Körper und wie können wir lernen, besser damit umzugehen?
Mit genau diesen Fragen beschäftigten sich die DH-Studierenden der Jahrgänge 2024 und 2025 im Rahmen eines gemeinsamen Seminars zum Thema ,,Stressmanagement“. Den Vormittag gestaltete Lisa Zettl mit einer abwechslungsreichen Präsentation und interaktiven Elementen zum Thema Stressmanagement. Dabei konnten wir unser Wissen direkt anwenden und eigene Erfahrungen einbringen.
Gerade für uns DH-Studierende bot das Seminar einen besonderen Mehrwert. Die abwechslungsreiche Kombination aus Theorie- und Praxisphasen und gebündelten Klausuren in den Prüfungszeiten stellt uns immer wieder vor neuen Herausforderungen und macht ein gutes Stressmanagement zu einer hilfreichen Kompetenz, sowohl im Studium als auch im Berufsalltag.
Was ist Stress eigentlich?
Stress ist zunächst eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf Reizereignisse.
Hierbei unterscheidet man zwischen Eustress, der uns motiviert und leistungsfähig macht, und Distress, der uns auf Dauer belasten kann.
Besonders interessant war der Blick auf die körperlichen Abläufe.
In einer Stresssituation wird die Amygdala, das „Alarmzentrum“ unseres Gehirns aktiv. Dabei unterscheidet die Amygdala nicht zwischen einer tatsächlichen Überlebenssituation und mehreren E-Mails, die noch beantwortet werden müssen, weshalb sie in beiden Fällen Stresshormone wie Adrenalin ausschüttet, den Puls erhöht und unseren Körper in den bekannten Überlebensmodus versetzt.
Kleine Veränderungen mit großer Wirkung
Neben den theoretischen Grundlagen erhielten wir zahlreiche alltagstaugliche Tipps, um Stress frühzeitig zu erkennen und bewusst gegenzusteuern. Dazu gehörten unter anderem das bewusste Erkennen der eigenen Stressoren und Ressourcen, Atemübungen wie die 4-6-8-Methode (vier Sekunden durch die Nase einatmen, die Luft sechs Sekunden anhalten und anschließend acht Sekunden lang durch den Mund ausatmen; beliebig oft wiederholen) sowie das bewusste Erinnern an Mikromomente, in denen man sich besonders entspannt gefühlt hat.
Als Botschaft des Vormittags war klar: Oft sind es schon kleine Veränderungen im Alltag, die langfristig zu mehr Gesundheit beitragen können.

Kreativität als Ausgleich
Nach dem informativen Vormittag wurde es am Nachmittag kreativ. Gemeinsam mit Lisa Zettl und Alexandra Giuso vom Unternehmen hello ginger konnten wir unsere Kreativität beim Gipsen freien Lauf lassen.
Während wir unsere Ideen umsetzten, blieb Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und vor allem Kreativität und Entspannung. Gleichzeitig konnten wir das Gelernte direkt anwenden: den Moment bewusst wahrnehmen, etwas Neues probieren und abschalten.
Mein persönliches Fazit
Für mich war das Seminar eine wertvolle Ergänzung zum dualen Studium, da ich viele Anregungen für meinen Studien- und Arbeitsalltag mitnehmen konnte. Besonders die 4-6-8-Methode und die Erkennung von Stressoren und Ressourcen haben mir gezeigt, dass schon kleine Veränderungen einen positiven Unterschied machen können. Gerade solche Angebote verdeutlichen, dass im dualen Studium neben der fachlichen Ausbildung auch die persönliche Entwicklung gezielt gefördert wird und einen wichtigen Stellenwert einnimmt.


















Danke Konstantina für diesen tollen Beitrag
Ich werde versuchen die 4-6-8 Methode in meinem Alltag zu integrieren und dir persönlich bescheid geben, ob ich damit vorgeschritten erzielen konnte.
Lieber Kostas, vielen Dank für dein Feedback! 🙂