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Eine junge Frau in einem roten Hemd und schwarzen Shorts sitzt auf einer Bank in einer Sporthalle, lächelt und hält ein Kugelstoßgerät. Um sie herum sind verschiedene Kugelstoßen und Trainingsgeräte zu sehen.
Bild: KSK WN
EngagementEinblicke

Sport fördern – Sponsoring Nina Ndubuisi

Marie-Luise Otto

Gesellschaftliche Verantwortung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres öffentlichen Auftrags.
Seit vielen Jahren engagieren wir uns als Sparkasse aktiv für soziale Projekte, kulturelles Leben und sportliche Aktivitäten im Rems-Murr-Kreis.

Ein zentraler Fokus dieses Engagements liegt auf der Sportförderung:
Wir unterstützen sowohl regionale Sportvereine als auch einzelne Sportlerinnen und Sportler, die durch ihre Leistungen und ihr Engagement überzeugen.

Für eine individuelle Förderung ist die regionale Verbundenheit von entscheidender Bedeutung.
Das bedeutet: Die geförderte Person tritt für einen Verein im Rems-Murr-Kreis an und lebt – idealerweise – auch in der Region.

Eine junge Frau in einem roten Sportshirt und schwarzen Shorts sitzt auf einem hölzernen Turnkasten in einer hellen Leichtathletikhalle und lächelt in die Kamera. Die Turnhalle hat einen blauen Boden, gelbe Matten und Geräte im Hintergrund.
Bild: KSK WN

Nina Ndubuisi

Kugelstoßen 

  • Heimatverein: SG Schorndorf
  • Sponsoring seit: 01.03.2025
  • Studiert an der University of Texas
  • Persönliche Bestleistung: 18,91 m

Erfolge

  • 1. Platz U23 EM
  • Deutsche U23-Meisterin 2025
  • 3. Platz NCAA Track & Field Championship Eugene, Oregon im Juni 2025
  • 1. Platz Southeastern Conference (SEC) Championships in Lexington, Kentucky im Mai 2025
  • 1. Platz Texas Relays im März 2025
  • 5. Platz NCAA Track & Field Championship Virginia Beach, Virginia im März 2025
  • Deutsche U23-Meisterin 2024
  • Deutsche U23-Meisterin 2023
  • U20 Europameisterin 2023

Wir gratulieren Nina zu ihrem neuesten Erfolg: Gold in Bergen!
Die deutschen Kugelstoßerinnen haben bei der U23-EM in Bergen (Norwegen) abgeräumt: In einem hochspannenden Wettkampf, in dem sich die Top-Athletinnen gegenseitig zu Höchst- und Bestleistungen anspornten, ging Gold, Silber und Bronze an Nina Ndubuisi (17,73 m), Jolina Lange (17,04 m) und Helena Kopp (16,90 m).

Mit einem Sport-Stipendium studiert Nina seit 2023 in den USA International Law (Internationales Recht). Die Trainingsbedingungen in den USA gelten als hervorragend, an den Universitäten arbeiten renommierte Trainer. Die University of Texas gilt als eine der besten Sport-Unis in der Leichtathletik.

Bei der Southeastern Conference (SEC) Championships im Mai 2025 konnte Nina eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Damit übertraf sie die Norm von 18,80 m für die anstehenden Weltmeisterschaften im September 2025 in Tokio.

Mit 21 Jahren ist Nina die bislang zweitjüngste von 21 Athletinnen, die die geforderten 18,80 m erreichen konnte. Aus Deutschland haben aktuell vier Athletinnen die Norm erfüllt, so dass nach den Deutschen Meisterschaften Anfang August über die deutschen Vertreterinnen bei der WM entschieden wird.

Mit ihrem Sieg bei den Deutschen U23-Meisterschaften sicherte sie sich auch ihr Ticket für die U23-Europameisterschaften in Bergen (Norwegen).

Eine Athletin in rotem Hemd und schwarzen Shorts bereitet sich auf einer blauen Hallenbahn auf das Kugelstoßen vor. Sie steht in einem Wurfkreis und hebt den Arm, um die Kugel loszulassen.
Bild: KSK WN

Was war der entscheidende Moment, der dir geholfen hat, deine Bestleistung von 18,91 m zu erreichen?

Beim Wettkampf in den USA war ich als Zweite gemeldet. Ich wusste aber: Wenn ich an diesem Tag gewinnen will, muss ich über mich hinauswachsen. Im dritten Stoß habe ich dann bereits eine neue Bestleistung mit 18,74 m gestoßen. Doch meine Konkurrentin hat im vierten Versuch nochmals nachgelegt – und da wusste ich, ich muss nochmal alles geben. Im nächsten Versuch kam dann der Stoß auf 18,91 m. Das war ein echter Schlüsselmoment.

Wie unterscheidet sich dein Training an der University of Texas von dem in Deutschland?

Ich würde sagen, es ist einfach viel besser getaktet. Ich studiere dort auch, und alles ist nah beieinander. In Deutschland muss ich oft 20 bis 30 Minuten – mit Stau sogar mehr – zum Training fahren. In Texas nehme ich meinen Scooter, fahre 2–3 Minuten zur Uni und 5 Minuten zum Training. Diese kurzen Wege machen einen großen Unterschied im Alltag.

Eine Sportlerin in einem roten Hemd und schwarzen Shorts bereitet sich auf das Kugelstoßen in einer Sporthalle vor. Sie steht im Wurfkreis auf einer blauen Bahn.
Bild: KSK WN
Eine Sportlerin in einem orangefarbenen Trikot läuft auf einer Bahn und schaut entschlossen nach unten. Im Hintergrund sind leere Tribünen und ein Hügel unter einem klaren Himmel zu sehen.
Bild: University of Texas

Was motiviert dich, immer weiter an deinen Grenzen zu arbeiten, und was sind deine Ziele?

Mich motiviert der Gedanke an Olympia. Wenn ich es dorthin schaffen will, darf ich jetzt nicht nachlassen. Ich habe bereits die WM-A-Norm gestoßen – das war ein großer Schritt. Aber wenn ich ganz vorne mitmischen will, muss ich noch weiter stoßen. Mein großes Ziel ist es, bei Olympia in drei Jahren dabei zu sein.

Wie hat dein Heimatverein SG Schorndorf deine Entwicklung im Kugelstoßen unterstützt?

Ich bin meinem Heimatverein sehr dankbar. Sie standen von Anfang an hinter mir. Mein Trainer ist früher sogar immer mit mir gemeinsam ins Kugelstoßtraining gefahren. Ohne diese Unterstützung wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Ich danke dem gesamten Verein dafür.

Was bedeutet es für dich, als junge Athletin die WM-Norm erreicht zu haben, und wie gehst du mit dem Druck um?

Es bedeutet mir sehr viel. Als ich die Weite auf dem Display gesehen habe, war ich erstmal positiv schockiert – ich konnte es kaum glauben. Es hat mich unglaublich glücklich gemacht. Aber es ist auch eine neue Art von Druck, denn jetzt erwarten viele etwas von mir. Auch wenn es bisher nur ein richtig guter Wettkampf war, habe ich ein konstantes Niveau und möchte jetzt öfter solche Leistungen zeigen.

Eine Leichtathletin in einem orangefarbenen Trikot der Texas Longhorns steht im Freien, blickt nach unten und hält einen Staffelstab in der Hand, wobei das Sonnenlicht ihre Muskeln und eine Schleife in ihrem geflochtenen Haar hervorhebt.
Bild: University of Texas

Fakten zum Kugelstoßen – Technik und Details

Was ist Kugelstoßen?
Kugelstoßen ist eine Disziplin der Leichtathletik, bei der eine schwere Metallkugel mit einer gezielten Stoßbewegung möglichst weit befördert wird. Im Gegensatz zum Werfen muss die Kugel gestoßen werden, wobei der Athlet die Kugel aus der Schulter heraus mit einer einarmigen Bewegung nach vorn stößt.

Techniken im Kugelstoßen:
Es gibt zwei Haupttechniken, die von den Athleten angewendet werden:

  • Angleittechnik: Der Athlet bewegt sich rückwärts durch den Stoßring und stößt die Kugel dabei in einem gleitenden Schwung.
  • Drehstoßtechnik: Ähnlich wie beim Diskuswurf dreht sich der Athlet im Ring, um mehr Schwung zu holen. Diese Technik ist komplexer, aber oft effektiver für größere Distanzen.

Maße und Gewichte der Kugel:

  • Männer stoßen eine Kugel mit einem Gewicht von 7,26 kg.
  • Frauen verwenden eine Kugel, die 4,0 kg wiegt.
  • Die Kugel besteht meist aus Metall, wie EisenMessing oder Stahl.

Mehr zum Engagement der Kreissparkasse Waiblingen und weitere Sponsoringpartnerinnen und -partner findest du hier.

Marie-Luise Otto

Referentin Unternehmenskommunikation


marie-luise.otto@kskwn.de

Referentin Unternehmenskommunikation


marie-luise.otto@kskwn.de

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