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Lernen leicht gemacht – Teil 2

Marie-Luise Otto

Du hast abends das Gefühl, du hast nichts von dem erreicht, was du erreichen wolltest. Der Berg an Büchern oder Unterlagen, die du lesen wolltest, sind noch genauso hoch wie am Tag zuvor? Dann ist die Pomodoro-Technik für dich genau das Richtige.

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Die Methode stammt vom Italiener Francesco Cirillo, der während seines Studiums in den 1980er-Jahren zu viel Zeit vertrödelte und sich immer wieder ablenken ließ. Er entwickelte das System, bei dem man immer 25 Minuten konzentriert arbeitet, um dann eine kurze Pause zu machen und anschließend wieder konzentriert weiterzumachen. Für die Einteilung der 25 Minuten verwendete er einen Kurzzeitwecker, der die Form und Farbe einer Tomate hatte. Und da Tomate im italienischen „pomodoro“ heißt, war die Pomodoro-Technik geboren.

So gehst du dabei vor:

Erst einmal müssen alle Aufgaben, die anstehen, aufgelistet und priorisiert werden. Dann muss der Zeitaufwand abgeschätzt werden. Wichtig dabei ist, dass der Zeitbedarf in 25-Minuten-Einheiten ausgedrückt wird. Komplexe Aufgaben also besser unterteilen. Dann muss errechnet werden, wie viele Pomodoro-Intervalle benötigt werden. Und so am besten in den Kalender einplanen.

Der Ablaufplan für ein Intervall sieht so aus: 

  1. Aufgabe auswählen.
  2. Wecker auf 25 Minuten stellen.
  3. Aufgabe bis zum Klingeln bearbeiten.
  4. Wenn der Timer klingelt, die erledigte Aufgabe von der To-do-Liste abhaken.
  5. Drei bis fünf Minuten Pause machen.
  6. Punkte 2 bis 5 wiederholen.
  7. Nach dem vierten Durchgang 20 bis 30 Minuten Pause machen.

Schon 25 Minuten am Stück konzentriert arbeiten, klingt für viele unvorstellbar. Störungen von außen wie Anrufe auf dem Handy oder Mitbewohner, Kollegen, die etwas von einem wollen oder die eigenen Gedanken können einen ablenken und es fällt schwer, fokussiert bei der Sache zu bleiben.

Wer aber eine Weile durchhält, wird feststellen, dass sich die Konzentrationsspanne immer weiter erhöht.

 

Vielleicht helfen dir auch folgende Tipps:

Wird man in einer Arbeitseinheit gestört, muss man die Störung hinten anstellen. Sollte also jemand die Arbeit unterbrechen: das Gegenüber informieren, dass man beschäftigt ist, und einen Zeitpunkt vereinbaren, bis zu dem man sich zurückmeldet. Die meisten Anliegen können bis zum nächsten Pomodoro – also maximal eine halbe Stunde – warten.
Für die eigene Impulskontrolle ist es hilfreich, etwas zum Schreiben bereitzulegen: So kann man Gedanken notieren und in der nächsten Planungsphase auf die To-do-Liste nehmen.
Ein Stück weit lassen sich Ablenkungen auch durch vorherige Planung reduzieren.

 

Und natürlich kannst du während der Pomodoro-Intervalle konsequent:

  • Telefon/Handy umleiten oder ganz ausschalten / Anrufbeantworter/Mailbox einschalten
  • E-Mail-Postfach schließen und Desktop-Benachrichtigung für neue E-Mails ausschalten

 

Im Büro:

  • Bürotür schließen
  • dem Team Bescheid sagen, dass man in den nächsten 25 Minuten nicht gestört werden möchte

 

Und noch ein wichtiger Hinweis:
In der Pause wirklich eine Pause machen, sie dient der Erholung!

Marie-Luise Otto

Referentin Unternehmenskommunikation
Social Media Managerin

marie-luise.otto@kskwn.de

Referentin Unternehmenskommunikation
Social Media Managerin

marie-luise.otto@kskwn.de

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