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Rendite und nachhaltige Geldanlagen – ein Widerspruch?

Eva-Maria Braschler

Viele Anlegerinnen und Anleger stehen nachhaltigen Geldanlagen noch immer skeptisch gegenüber. „Wer nachhaltig investiert, verzichtet auf Rendite“, lautet ein häufiges Vorurteil.

 

Ein gutes Gewissen bei der Geldanlage und eine hohe Rendite
schließen sich allerdings keinesfalls aus.
Im Gegenteil!


(Nachhaltige) Indizes: Ein Vergleich

In den letzten Jahren zeichnete es sich ab, dass nachhaltige Indizes eine höhere Rendite als der Vergleichsindex aufweisen konnten.

Beispielsweise zeigt eine Implementierung von ESG-Kriterien in den weltweiten Aktienindex „MSCI World“, der ca. 1600 der weltweit größten Unternehmen umfasst, eine höhere Rendite als der Standardindex.

Quelle: MSCI World SRI Index – MSCI (Stand: 28.03.2022)

 

Hinweis:
MSCI World SRI -> SRI = „Socially Responsible Investment“
Cumulative Index Performance – Gross Returns: Kumulierte Indexleistung – Bruttoertrag


Warum auch nachhaltige Geldanlagen das Potenzial haben, attraktive Renditen zu erzielen:

Reduzierte Kosten

Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen kann die Kosten auf Unternehmensseite reduzieren.


Proaktivität und Innovationsbereitschaft

Nachhaltige Unternehmen verhalten sich proaktiv und weisen oft auch eine hohe Innovationsbereitschaft auf (vgl. auch „First Mover Advantage“).


Risikominimierung

Führt man künftige ökologische und soziale Standards früh ein, können gewisse Unternehmensrisiken minimiert werden.

So sorgten Umweltkatastrophen (z. B. Ölpest, Atomunfälle etc.) in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder für Schaden in Milliardenhöhe.

Nachhaltige Anlagen vermeiden Risiken wie diese durch Ausschluss solcher Praktiken.


Erhöhte Motivation und Arbeitsleistung

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Mitarbeitenden kann sich positiv auf deren Motivation und Arbeitsleistung auswirken.

Eva-Maria Braschler

Referentin Unternehmenskommunikation

eva-maria.braschler@kskwn.de

Referentin Unternehmenskommunikation

eva-maria.braschler@kskwn.de

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